Unter den Brücken

Unter den Brücken

Unter Brücken, findet man die Ehrlichkeit des Lebens,
denn dort wurde sie eines Tages geboren.
Nach eueren Maskeradenspiel sucht ihr hier vergebens,
die Beständigkeit hat den Kampf verloren.

Der Fluss treibt dahin und wir genießen die Windstille,
bei Null weiß man gewisse Kleinigkeiten zu schätzen.
Alles was uns in der Einsamkeit bleibt, ist der letzte Wille.
Wir können es uns nicht leisten, Prioritäten zu setzen.

Man nennt uns Penner, Rumstreuner oder gar Berber,
es fällt schwer, uns als vollwertige Menschen zusehen.
Schützen uns mit Kartonagen, denn dann ist es wärmer,
und sie schreien uns an, wir machen uns das Leben bequem.

Ich spreche kein Urteil, denn dazu habe ich kein Recht,
und ein jeder hat so seine Sicht der Dinge.
Ich schaue verbittert, denn mir ist vor Hunger ganz schlecht,
schaut genau hin, wie ich mein Leben verbringe.

© UnterBruecken

21.6.08 19:48

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