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Unter den Brücken

Unter den Brücken

Unter Brücken, findet man die Ehrlichkeit des Lebens,
denn dort wurde sie eines Tages geboren.
Nach eueren Maskeradenspiel sucht ihr hier vergebens,
die Beständigkeit hat den Kampf verloren.

Der Fluss treibt dahin und wir genießen die Windstille,
bei Null weiß man gewisse Kleinigkeiten zu schätzen.
Alles was uns in der Einsamkeit bleibt, ist der letzte Wille.
Wir können es uns nicht leisten, Prioritäten zu setzen.

Man nennt uns Penner, Rumstreuner oder gar Berber,
es fällt schwer, uns als vollwertige Menschen zusehen.
Schützen uns mit Kartonagen, denn dann ist es wärmer,
und sie schreien uns an, wir machen uns das Leben bequem.

Ich spreche kein Urteil, denn dazu habe ich kein Recht,
und ein jeder hat so seine Sicht der Dinge.
Ich schaue verbittert, denn mir ist vor Hunger ganz schlecht,
schaut genau hin, wie ich mein Leben verbringe.

© UnterBruecken

21.6.08 19:48, kommentieren

Zeichnung1

Zeichnung mit Tinte

22.6.08 15:36, kommentieren

Zeichnung 2

Zeichnung mit Tinte


22.6.08 15:37, kommentieren

Zeichnung 3

Zeichnung mit Tinte


22.6.08 15:38, kommentieren

Zeichnung 4

Zeichnung mit Tinte


22.6.08 15:38, kommentieren

222 Kilometer

222 Kilometer

222 Kilometer, die mich von Dir trennen.
222 Kilometer, vergehen wenn ich dich in den Armen halte.
222 Kilometer, will auf meinen Beinen rennen.
222 Kilometer, die ich kurzenhand ausschalte.

222 Kilometer, scheinen manchmal soweit.
222 Kilometer, wie sehr ich sie verfluche.
222 Kilometer, meine Sehnsucht schreit.
222 Kilometer, stehen zwischen uns wenn ich dich suche.

222 Kilometer, zieht sich mein Kummer in die Länge.
222 Kilometer, wollen die Liebe verhindern.
222 Kilometer, so weit höre ich Engelsgesänge.
222 Kilometer, überfinden um den Schmerz zu lindern.

222 Kilometer, voll aufgeladen mit Elektrizität.
222 Kilometer, lang ist meine Liebeserklärung.
222 Kilometer, sind der Grund das meine Vernunft in wanken gerät.
222 Kilometer, ein langer Weg der Entbehrung.

222 Kilometer, und doch sind sich unsere Herzen so nah.
222 Kilometer, fliege und es ist nicht ganz so weit.
222 Kilometer, überwunden lassen mich vergessen was war.
222 Kilometer, auf denen meine Erinnerung weilt.

222 Kilometer, schlägst du mit einer Entscheidung in den Wind.
222 Kilometer, werden von uns eliminiert.
222 Kilometer, lassen uns erkennen wie nah wir uns sind.
222 Kilometer, sie haben mich inspiriert.

 

© UnterBruecken

22.6.08 15:41, kommentieren

Alkohol

Alkohol

Langsam verbreitet sich die heiße Asche.
Ahnungslos abhängig von der Flasche.
Nun wäre jeder Beratung prekär.
Nur Uneinsichtigkeit spielt zur Sache,
die Vernunft gibt es nicht mehr.

© UnterBruecken

22.6.08 15:43, kommentieren